Vortrag : Alsatia und der Fall Joseph Rossé

Am 9. Dezember spricht Dr. Pia Nordblom (Historisches Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) zum Thema: "Alsatia und der Fall Joseph Rossé". Dieser Vortrag ist zugleich eine allgemeine Einleitung in die gesamte Vortragsreihe Alsatia - ein Verlag zwischen Widerstand und Kollaboration, die das Institut Français in Kooperation mit dem Historischen Seminar der JGU veranstaltet.

Ort: Institut Français Mainz, Schillerstraße 11, 55116 Mainz
Zeit: 18.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei, alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie hier...

Die weiteren Vorträge der Reihe:
12. Januar 2017 - Dr. Jan-Pieter Barbian (Duisburg): Verlegen, Verlage und Literaturpolitik in der NS-Zeit
17. Februar 2017 - Prof. Peter Steinbach (Berlin): Widerstand - die richtige Kategorie?
22. Februar 2017 - Dr. Marie Muschalek (Freiburg): NS-Verwaltung im Elsass
08. März 2017 - Prof. Dr. Claude Muller (Straßburg): Geschichte des Elsass seit dem 19. Jahrhundert - Regionale Identitäten im Widerstreit 

Ausstellung mit Begleitprogramm: Relation spéciale! 70 Jahre deutsch-französische Wissenschaftsbeziehungen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Am Mittwoch, 9. November 2016 wird in der Schule des Sehens auf dem Campus der JGU Mainz die Ausstellung "Relation spéciale! 70 Jahre deutsch-französische Wissenschaftsbeziehungen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz" eröffnet. Gezeigt wird das „französische" Profil der Mainzer Universität von ihrer Wiedereröffnung 1946 durch die französische Besatzungsmacht bis zu heutigen interkulturellen wissenschaftlichen Aktivitäten. Ergänzend findet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Gesprächsrunden und Konzerten statt.

Veranstalter ist das Forum Interkulturelle Frankreichforschung (FIFF) in Kooperation mit dem Dijonbüro und dem Deutsch-Französischen Doktorandenkolleg (DFDK).

Vernissage am 9. November in der Schule des Sehens (JGU-Campus) um 18.15 Uhr.

Ausstellungsdauer: 9. November - 21. Dezember 2016.
Öffnungszeiten: Dienstag 12-14 Ihr, Mittwoch 16-18 Uhr.

Der EIntritt ist frei.

Veranstaltungsprogramm. S. auch Flyer.
Alle Programmpunkte in der Schule des Sehens, Beginn 18:15 Uhr.

 

9. November 2016  Vernissage

Grußwort des Vize-Präsidenten der Johannes Gutenberg-Universität

Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister

Grußwort der Generalkonsulin der Republik Frankreich in Frankfurt am Main

Sophie Laszlo

Einführung in die Ausstellung

Prof. Dr. Gregor Wedekind

Wie ein Segel ohne Schiff.

Eine literarisch-kabarettistische Collage von Jürgen Kessler (Deutsches Kabarettarchiv Mainz) nach Texten von Alfred Döblin und Hanns Dieter Hüsch

Mit Irmgard Haub (Gesang), Nicole Meisenzahl (Sprecherin), Jürgen Kessler (Sprecher) und Markus Schönberg (Klavier)

16. November 2016 Vortrag

Prof. Dr. Corine Defrance | CRNS & Université de Paris 1 Panthéon-Sorbonne

Von einer Flakkaserne zu einer neuen Universität.

Die Franzosen und die Gründung der Mainzer Hochschule in der unmittelbaren Nachkriegszeit

23. November 2016 Gespräch

Erinnerungen an Etappen deutsch-französischer Wissenschaftsbeziehungen an der JGU

Prof. Dr. Kurt Flasch | Mainz

Prof. Dr. Gerhard R. Kaiser | Weimar

Prof. Dr. Rolf Reichardt | Mainz

Moderation Prof. Dr. Michael Kißener

30. November 2016 Vortrag

Prof. Dr. Hans-Jürgen Lüsebrink | Universität des Saarlandes, Saarbrücken

Exception scientifique franco-Allemande?

Eintwicklung und Stellenwert des deutsch-französischen Austauschs in den Geisteswissenschaften

7. Dezember 2016 Gespräch

Welche Perspektiven hat die Frankreichforschung heute?

Dr. Emmanuel Droit | Centre Marc Bloch, Berlin

Prof. Dr. Daniel Jacob | Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Prof. Dr. Matthias Middell | Frankreich-Zentrum der Universität Leipzig

Prof. Dr. Dietmar Hüser | Frankreich-Zentrum der Universität des Saarlandes

Prof. Dr. Ulrike Schneider | Frankreich-Zentrum der Freien Universität Berlin

Moderation Prof. Dr. Véronique Porra und Prof. Dr. Gregor Wedekind

14. Dezember 2016 Vortrag

Staatssekretär a.D. Dr. Jürgen Hartmann | Deutsch-Französische Kulturstiftung, Mainz

ANTARES. Eine Publikation des Vereins für Förderung des Deutsch-Französischen Kulturaustauschs.     Mainz 1952-1957

21. Dezember 2016, 18:15 Uhr Finissage

Brigitte Stortz-Schindler singt französische Chansons, am Klavier begleitet von Prof. Dr. Stephan Jolie

Neuer Sprecher im Deutsch-Französischen Doktorandenkolleg Mainz-Dijon

Seit Februar 2015 ist Prof. Dr. Olaf Müller der neue Sprecher des Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften Mainz-Dijon (DFDK) auf Mainzer Seite. Er übernimmt das Amt von Prof. Dr. Stephan Jolie, der das DFDK seit 2011 geleitet hat. Herr Müller ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft am Fachbereich 05, von Hause aus Romanist und Germanist.

Das FIFF wünscht Prof. Dr. Müller einen guten Start und freut sich auf die Fortsetzung der fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem DFDK, die unter der Leitung von Prof. Dr. Jolie initiiert wurde.

Weitere Informationen hier...

Publiziert am: 5. März 2015. Abgelegt unter Aktuelles

FIFF erhält Bücherschenkung des Institut Français

Das Institut Français hat dem Forum Interkulturelle Frankreichforschung (FIFF) rund 1.000 Bücher aus eigenem Bestand geschenkt. Die Übergabe der Titelliste sowie der Transfer der Bücher vom Palais Schönborn zur Universitätsbibliothek sind bereits erfolgt.

Das Institut strukturiert seine Mediathek um und muss sich dabei von einem Teil seiner älteren Bestände trennen. Für das neu errichtete Forum Interkulturelle Frankreichforschung ein Glücksfall, denn diese in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erschienenen Bücher entsprechen auf ideale Weise einer der aktuellsten Vorgaben seiner Forschungsbibliothek. Das FIFF erhält seit 2013 Drittmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die retrospektive Ergänzung seiner Bestände in inter- und transkultureller Perspektive. Die Schenkung des Instituts, die ausgewählte kultur- und sozialwissenschaftliche Literatur zu Frankreich und dem französischsprachigen Raum umfasst, unterstützt somit die angestrebte Profilerweiterung.

Die Bücherschenkung unterstreicht die Kooperation zwischen den beiden Institutionen, die sich je auf ihrer Ebene als Brücke zwischen Frankreich und Deutschland begreifen.

Publiziert am: 28. März 2014. Abgelegt unter Aktuelles